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Favoritensieg bei der Stadtmeisterschaft

Geisenfeld (GZ) Derbys haben ihren besonderen Reiz. Dies zeigte sich am Sonntag auch bei der Premiere der nun alljährlich stattfindenden Fußball-Stadtmeisterschaften. Spannend und emotional ging es zu im Geisenfelder Stadion, ehe der FCG als Sieger feststand. Einziger Wermutstropfen: die maue Zuschauer-Resonanz.

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Ein Derby will niemand verlieren: Verbissen wurde in den sechs Begegnungen um jeden Ball gekämpft, ehe der FCG-Spielführer Simon Kirmaier aus den Händen von Bürgermeister Christian Staudter den von der Stadt gestifteten Wanderpokal in Empfang nehmen konnte.
Fotos: Zurek
Im Modus "Jeder gegen jeden" und in jeweils 45-minütigen Spielen haben die vier Fußballvereine der Großgemeinde den Stadtmeister ermittelt, und das Turnier endete mit einem Sieg des favorisierten Kreisklassisten. Der FC Geisenfeld war die einzige Mannschaft, die jedes ihrer drei Spiele gewinnen konnte (2:0 gegen den FCU, und jeweils 1:0 gegen den HSV und die SpVgg). Überaus spannend machten es hingegen die drei Ortsteilvereine, die in der nächsten Saison ja alle in der A-Klasse kicken (wenn auch in unterschiedlichen Gruppen). In dieser Dreier-Wertung gab es für jedes Team einen Sieg und eine Niederlage (SpVgg - HSV 1:2, FCU - SpVgg 0:1; HSV - FCU 2:3), sodass die Tordifferenz entscheiden musste. Und hier landete der HSV dann am Ende vor der SpVgg und dem FCU.

"Sportlich gesehen war bei der Meisterschaft einiges geboten", bilanziert Werner Thorwarth als 2. Vorsitzender des FC Geisenfeld. "Da ging es schon mit viel Biss zur Sache , denn natürlich will gerade bei solchen Derbys niemand verlieren." Trotz der Emotionalität in den Partien sei aber "alles sportlich fair über die Bühne gegangen", was auch der guten Leistung der beiden Schiedsrichter zu verdanken gewesen sei, so der FCG-Vize.
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Fotos: Zurek



Auch in Sachen Kondition stellte das Turnier für die Teams eine gute Vorbereitung dar , war es doch während der ersten fünf Partien ganz schön heiß und schwül. Vielleicht der Hauptgrund dafür, dass sich nur etwa rund 100 Zuschauer im Stadion einfanden. Während der letzten Begegnung setzte dann Regen ein, der auch die Siegerehrung etwas beeinträchtigte. Aus den Händen von Bürgermeister Christian Staudter konnte der Spielführer des Siegerteams, Simon Kirmaier, den von der Stadt gestifteten Wanderpokal in Empfang nehmen . Den freilich in den nächsten Jahren die Ortsteilvereine dem FCG streitig machen wollen, denn diese fungieren nun einer nach dem anderen als Gastgeber. 2019 als erstes der HSV Rottenegg anlässlich seines Jubiläums.

Für den nunmehr jährlichen Turnus und den gefundenen Austragungsmodus gab es am Ende Lob von allen Seiten. Hierin waren sich die Chefs der drei Ortsteilvereine und auch Bürgermeister Christian Staudter mit dem Vorsitzenden des FC Geisenfeld, Matthias Gabler, einig. Die Stadtmeisterschaft sei aus mehreren Gründen eine "tolle Sache", meinte dieser. Erstens, weil die Fußballfans trotz kurzer Anreise ein unterhaltsames Turnier geboten bekämen; zweitens, weil sich das Turnier sehr gut in den Rahmen einer Vereinsfeier einbauen lasse, und drittens, weil die Meisterschaft die Bindung zwischen den Vereinen der Großgemeinde stärke - "zumal es ja eh kaum noch Derbys in der Liga gibt", so Gabler. Und schließlich habe ja jeder der Vereine bei aller sportlicher Rivalität mit ähnlichen Problemen, etwa im Jugendbereich, zu kämpfen. "Und so hilft die Stadtmeisterschaft auch dabei, in Kontakt zu kommen und zu bleiben."

Ähnlich formulierte es Zuschauerin Carolin Kneidl: "Ich finde es schön, dass alle vier Vereine der Großgemeinde mitmachen, denn irgendwie gehören wir doch alle zusammen."

Gerhard Kohlhuber


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